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Fingerabdrücke des Urknalls Die 3 Kelvin Nach der Urknalltheorie war das Universum am Anfang sehr
heiß und von einer energiereichen - extrem kurzwelligen - Hitzestrahlung
durchsetzt. Danach begann es sich auszudehnen und abzukühlen. Mit
zunehmender Expansion wurde die Wellenlänge der Strahlung immer größer.
Dieser Effekt lässt sich mit Hilfe eines Luftballons verdeutlichen,
auf den wir eine Wellenlinie zeichnen. Blasen wir den Luftballon auf,
was einer Expansion des Weltalls gleichkommt, so wird die Wellenlinie
mehr und mehr gespreizt. Einige Physiker hatten deshalb vorausgesagt, dass die ursprünglich intensive Hitzestrahlung heute noch als eine gleichmäßig den Raum erfüllende Mikrowellenstrahlung beobachtbar sein sollte, entsprechend der Temperatur des Weltraums von etwa 3 Kelvin. Diese so genannte 3-Kelvin-Hintergrundstrahlung wurde in den sechziger Jahren tatsächlich gefunden.
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Die Kernbausteine entstehen Eine tausendstel Sekunde
Etwa eine tausendstel Sekunde nach dem Urknall bildeten sich die Bausteine der Atomkerne: Protonen und Neutronen. Davor war das Universum so heiß und dicht, dass die Materie als eine Ursuppe, bestehend aus Quarks, Gluonen und anderen Teilchen, existierte - das so genannte Quark-Gluon-Plasma. Seitdem kommen Quarks und Gluonen nicht mehr frei vor, sondern sind immer auf verschiedene Weise miteinander vereinigt. Protonen und Neutronen bestehen jeweils aus drei Quarks, die von Gluonen zusammengehalten werden. Im Anschluss an die Bildung der Protonen und Neutronen
entstanden in den ersten |
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